
Warum wir die Löwen-Manufactur von Shopware zu Shopify migriert haben, wie wir vorgegangen sind – und was es gebracht hat.
Das Wichtigste in Kürze
Viele Shopware-Shops laufen technisch – kosten aber jedes Jahr mehr: Lizenzen, Agentur-Stunden für Updates, Plugins, die nach jedem Release neu angepasst werden müssen. Irgendwann stellt sich die Frage, ob sich ein Wechsel zu Shopify rechnet. Bei der Löwen-Manufactur haben wir genau diesen Schritt gemacht. Hier ist, wie wir vorgegangen sind – und was es gebracht hat.
Die Löwen-Manufactur ist die Manufaktur der Löwen-Apotheke und verkauft Eigenprodukte wie Öle und Tropfen online. Der bestehende Shopware-Shop war über die Jahre gewachsen, aber schwer zu pflegen. Kleine Änderungen wurden zu Projekten, und die Conversion Rate lag bei rund 14 %.
Die Entscheidung fiel nicht wegen eines Trends, sondern wegen drei harter Gründe:
Produkte, Varianten, Kundenkonten und Bestellhistorie wurden strukturiert übertragen. Wichtig: Vorher aufräumen. Alte Varianten und doppelte Produkte nimmt man nicht mit.
Jede alte URL bekommt eine 301-Weiterleitung auf die neue Seite. Wer das vergisst, verliert über Nacht seine Google-Rankings – und damit kostenlosen Traffic.
Google Analytics, Meta Pixel und Conversions API waren vor dem Umschalten eingerichtet und getestet. So gab es keinen Tag ohne Daten, und die Werbekampagnen konnten ohne Lernphase weiterlaufen.
Statt eines Themes „von der Stange“ haben wir die wichtigsten Seiten mit eigenen Sections gebaut: Produktseiten mit klaren Vorteilen, Anwendungshinweisen und Vertrauenselementen dort, wo die Kaufentscheidung fällt.
Nach dem Relaunch stieg die Conversion Rate von rund 14 % auf 20,6 %. Gleichzeitig ist der Shop für das Team deutlich einfacher zu pflegen.
Eine Migration lohnt sich nicht wegen der Plattform, sondern wegen dem, was man dabei besser macht: Daten, Struktur, Tracking und Produktseiten.
Stell dir drei Fragen:
Wenn du zwei davon mit Ja beantwortest, lohnt sich ein genauer Blick. Im kostenlosen Optimierungsaudit rechnen wir mit dir durch, ob sich ein Wechsel für deinen Shop auszahlt – oder ob Optimierungen im bestehenden System mehr bringen.
Für einen typischen Shop mit einigen hundert Produkten solltest du mit 4 bis 8 Wochen rechnen – abhängig von Datenmenge, Sonderfunktionen und Design.
Nicht, wenn jede alte URL per 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite zeigt und Seitentitel sowie Inhalte übernommen werden. Ohne Weiterleitungen gehen Rankings dagegen oft über Nacht verloren.
Ja, Kunden, Bestellhistorie, Produkte und Varianten lassen sich strukturiert übertragen. Passwörter werden aus Sicherheitsgründen nicht übernommen – Kunden erhalten eine Einladung, ihr Konto zu aktivieren.
In den laufenden Kosten meist ja: Hosting, Sicherheitsupdates und Plattform-Updates sind in der Monatsgebühr enthalten. Wie viel du sparst, hängt von Lizenz, Plugins und Wartungsaufwand deines aktuellen Shops ab.
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